Wissen / Hintergrund
Hintergrund
Stadt als temporäres Naturgebiet für Wildbienen! Warum?
In Stadtzentren geht es Bienen viel besser als auf dem Land – Straßen, Plätze und Viertel sind verschiedenen Wildbienenarten gewidmet.

Es ist schwer zu glauben, aber wissenschaftlich belegt, dass es Bienen in Stadtzentren viel besser geht als auf dem Land. Das liegt vor allem an der Verschmutzung von Grund- und Oberflächenwasser durch Pestizide, Monokulturen und die Zerstörung von Nistplätzen. Die Biene ist zu einer Geflüchteten geworden, die Unterkunft und Nahrung braucht.
Um das Aussterben der zahlreichen Wildbienenarten zu verhindern, müssen wir sie kollektiv als Geflüchtete verstehen, die Nahrung und ein Dach über dem Kopf brauchen: die RefuBee.
Im Jahr 2014 wurde dieses Dilemma theoretisch und praktisch von einer interdisziplinären Gruppe aus einer Ökologin, einem Soziologen und einer Politikgestalterin beim BeeCare-Symposium „Die Stadt als (temporärer) Naturraum für Bestäuber“ angegangen.
Vom Lesen zum Pflanzen.
Suchen Sie die Biene, die zu Ihrem Viertel gehört, und pflanzen Sie ihre Blumen.


